Entscheiden sich Unternehmen für das Aqueduct-Ladesystem, zahlt ChargeX eine "Abwrackprämie" für die alte Ladebox.

Entscheiden sich Unternehmen für das Aqueduct-Ladesystem, zahlt ChargeX eine "Abwrackprämie" für die alte Ladebox.

Bild: © ChargeX

Das Münchner Unternehmen ChargeX bietet Unternehmen eine Abwrackprämie für alte Ladestationen an. Voraussetzung dafür ist der Umbau zum eigens entwickelte Aqueduct-System: ChargeX hat eine Mehrfachsteckdose für E-Autos entwickelt.

An einem Netzanschluss führen bis zu zehn Ladepunkte nach außen – im Gegensatz zur konventionellen Methode, die pro Zuleitung nur einen Ladepunkt zulässt. Als Vorteile nennt ChargeX: Optimale Nutzung des vorhandenen einen Anschlusses ohne Neuinstallation, aber breitere Streuung und bedarfsgerechteres Laden mittels App zur Ladestromverteilung.

Alte Stationen werden wieder aufbereitet

Die alte Ladestation wird dabei ausgebaut, installiert werden dann mindestens vier Ladepunkte. Die alte Station wird aber nicht verschrottet, sondern der Wiederverwendung zugeführt. ChargeX bereitet die ausgemusterten Geräte wieder auf und stellt sie für das Laden an Einfamilienhäusern zur Verfügung.

Entscheiden sich potentielle Kunden für diesen Weg, zahlt ChargeX nach eigenen Angaben bis zu 1000 Euro Prämie für den Wechsel. Darüber hinaus sei eine KfW-Förderung von bis zu 900 Euro pro Ladepunkt möglich. Bereits vorhandene Netzanschlüsse können eins zu eins übernommen werden; eine umfangreiche und finanziell belastende Neueinrichtung sei unnötig. (wa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper