Der Ladeinfrastrukturbetreiber Allego hat den ersten deutschen Standort seines paneuropäischen MEGA-E-Projekts (Metropolitan Greater Areas Electrified) in Betrieb genommen. Im Hamburger Süden, direkt an der A7, finden E-Autofahrer ab sofort zwei Ultra-Schnellladesäulen mit flüssigkeitsgekühlten Ladekabeln, deren Leistungsfähigkeit auf bis zu 350 kW ausgelegt ist, sowie einen Allego Triple Fast Charger mit 50 kW.
Die Ladesäulen sind ab sofort einsatzbereit und befinden sich auf dem Gelände des Gartencenters "Garten von Ehren" in Hamburg. Sie ermöglichen Elektroautos der neuesten Generation, den Strom für eine Reichweite von hundert Kilometern in weniger als fünf Minuten zu laden. Die E-Autos werden mit Strom versorgt, der zu 100 Prozent aus regenerativer Energie stammt. Die Bezahlung kann über alle gängigen Ladekarten und Zugangs-Apps sowie ad hoc per Kreditkarte erfolgen.
Teil eines europäischen Hochleistungsladenetzes
"Wir freuen uns, hier in Hamburg den ersten deutschen Standort unseres MEGA-E-Projekts zu eröffnen", sagt Ulf Schulte, Managing Director DACH bei Allego. "Dank der Lage ist dieses Angebot sowohl für die Metropolregion als auch für Durchreisende interessant. Unser Ziel ist es, die Elektromobilität für E-Autofahrer noch attraktiver zu gestalten und zu zeigen, dass das elektrische Fahren auch über lange Strecken immer komfortabler wird."
Das Projekt MEGA-E, im Rahmen dessen die Ladesäulen errichtet werden, ist eine Initiative von Allego. Für dieses Hochleistungsladenetz werden 322 ultraschnelle Ladesäulen in zwanzig Ländern Europas installiert. Zudem werden 39 multimodale Ladestandorte in mindestens zehn europäischen Metropolregionen errichtet. Unterstützt wird das Projekt durch Fördergelder der EU in Höhe von 29 Millionen Euro. Im Rahmen des MEGA-E-Projekts arbeitet Allego mit lokalen und internationalen Partnern zusammen. (sig)



