Hildegard Müller, Präsidentin, VDA hält die Programme der Parteien für nicht ausreichend, um dem Klimawandel zu begegnen.

Hildegard Müller, Präsidentin, VDA hält die Programme der Parteien für nicht ausreichend, um dem Klimawandel zu begegnen.

Bild: © VDA

Für Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen gibt es aus Sicht der Autobranche noch immer zu wenige öffentliche Lademöglichkeiten.

«Um das gesteckte Ziel zu erreichen, müsste die Ausbaugeschwindigkeit der letzten zwölf Monate etwa vervierfacht werden», sagte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, dem «Spiegel».

Die Bundesregierung hatte das Ziel ausgegeben, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte bis 2030 auf eine Million zu steigern.

Ladeleistung bei Fahrzeugen und Ladesäulen hat sich erhöht

Heute sind es laut Branchenverband rund 90 000. Zuletzt habe das Ausbautempo zwar zugelegt. In den vergangenen Jahren war die Zahl der E-Autos demnach aber stärker gewachsen als die der Ladepunkte.

Die Energiebranche hatte zuletzt indes darauf verwiesen, dass sich die Ladeleistung bei Fahrzeugen und Ladesäulen erhöht habe. Damit könnten pro Tag deutlich mehr Fahrzeuge an einer Ladesäule laden als früher. Das Ziel von einer Million sei «technisch überholt». (dpa/hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper