Eine erfolgreiche Verkehrswende setzt innovative Autohersteller voraus.

Eine erfolgreiche Verkehrswende setzt innovative Autohersteller voraus.

Bild: © Herr Loeffler/Adobe Stock

Die EU will Treibhausgasemissionen im Verkehr bis 2050 um 90 Prozent senken. Emissionsfreie Fahrzeuge sollen dabei eine Schlüsselrolle spielen. Eine Umfrage des European Alternative Fuels Observatory (EAFO) in zwölf EU-Mitgliedsstaaten zeigt: Die Einstellung der meisten Europäer zum Umstieg auf batterieelektrische Autos ist insgesamt positiv. Aber der Preis von Elektroautos schreckt eher ab.

Die EAFO-Umfrage mit über 19.000 Befragten ist nach Angaben der Organisation eine der weltweit größten über die Einstellung der Verbraucher zur Elektromobilität. Sowohl Fahrer von batteriebetriebenen Elektroautos  als auch von konventionellen Fahrzeugen gaben Antworten. Im Fokus standen das Nutzerverhalten, Erfahrungen, Einstellungen, Präferenzen und Zukunftserwartungen.

Welche Reichweite die Fahrer erwarten

Wichtigstes Ergebnis: Obwohl der Preis eine Hürde darstellt, erwägen 57 Prozent der Fahrer nichtelektrischer Autos, in Zukunft ein Elektroauto zu kaufen. Die Befragten heben die Klimavorteile und die Kosteneffizienz von batterieelektrischen Autos (BEV) als Hauptvorteile hervor.

Der Preis der Fahrzeuge bleibt aber ein großes Hindernis, das fast zwei Drittel aller Befragten anführen. Ein Drittel plant dennoch, innerhalb von fünf Jahren ein Elektroauto zu kaufen. Die Antworten zeigen, dass zu den wichtigsten benötigten Informationen Kostenvergleiche mit fossil betriebenen Autos und die Reichweite gehören. Besonders interessant: Viele Nicht-BEV-Fahrer wünschen sich eine Reichweite von mindestens 500 Kilometern. Im Gegensatz dazu finden 80 Prozent der BEV-Fahrer eine Reichweite von 201 bis 400 Kilometern ausreichend.

Großes Interesse an Vehicle-to-Grid

BEV-Fahrer legen Wert auf voll funktionsfähige Ladestationen, minimale Wartezeiten und klare Preisinformationen. 40 Prozent sind mit ihrem Elektroauto schon mehrfach ins Ausland gereist. Das häufigste Problem bei Auslandsreisen war die geringe Verfügbarkeit von Ladestationen.

Mit Blick auf die Zukunft fühlt sich fast die Hälfte der BEV-Fahrer mit Vehicle-to-Grid-Technologien (V2G) vertraut. Sogar 68 Prozent sind am Kauf eines V2G-fähigen Fahrzeugs interessiert. (wa)

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