In Deutschland ist die Schwelle von einer Million Elektrofahrzeugen überschritten. Mit den Neuzulassungen des Juli sei diese Zahl für Plug-in-Hybride und reine Stromer erreicht, erklärten Verkehrs-, Umwelt- und Wirtschaftsministerium am Montag.
Dabei werden allerdings nicht nur Pkw, sondern auch Nutzfahrzeuge und Busse mit eingerechnet.
"Entscheidender Meilenstein"
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sprach von einem "entscheidenden Meilenstein". Der Verkehr in Deutschland werde unumkehrbar auf erneuerbare Energien umgestellt.
Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte: "Jetzt müssen wir noch einmal durchstarten, um das Potenzial der Elektromobilität vollends auszunutzen und die Klimaziele bis 2030 auch wirklich zu erreichen."
46 Prozent Plug-in-Hybride
Bis dahin müssen dafür laut Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) 14 Millionen Elektrofahrzeuge auf den Straßen fahren.
Den Ministerien zufolge ist mit 54 Prozent etwas mehr als die Hälfte der Million E-Fahrzeuge rein elektrisch betrieben. 46 Prozent sind Plug-in-Hybride.
E-Autos noch unter Millionenmarke
Bei Pkw ist die Million Elektrofahrzeuge noch nicht erreicht. Stand 1. April lag der Bestand an batteriebetriebenen Pkw und Plug-in-Hybriden in Deutschland bei knapp 715.000.
Seither sind nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes rund 227.000 neu zugelassen worden. Die Million Elektro-Pkw dürfte demnach voraussichtlich im August oder September erreicht werden.
Noch dominieren Benziner und Diesel
Auch dann werden sie auf den Straßen aber noch klar in der Minderheit sein: Stand 1. April gab es 48,3 Millionen Pkw in Deutschland, darunter gut 31 Millionen Benziner und 15 Millionen Diesel. (dpa/aba)



