Die Umstellung der Firmenflotten auf Elektromobilität ist eine Chance, die Emissionen des Straßenverkehrs zu reduzieren.

Die Umstellung der Firmenflotten auf Elektromobilität ist eine Chance, die Emissionen des Straßenverkehrs zu reduzieren.

Bild: © Dana-Kenedy/stock.adobe.com

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Unterstützt werden Unternehmen beim Aufbau von Schnellladeinfrastruktur für Autos und Lastwagen. Im Fokus stehen gewerblich genutzte Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von mindestens 50 kW sowie der dafür notwendige Netzanschluss.

Das Programm richtet sich vor allem an Handwerks- und Gewerbebetriebe sowie Flottenanwender. Neben Ladepunkten für Autos seien erstmals in einem größeren Rahmen auch Ladepunkte speziell für Lkw förderfähig. Bisher wurden diese Lademöglichkeiten nach Ministeriumsangaben nur kombiniert mit der Fahrzeugbeschaffung unterstützt.

400 Millionen Euro im Fördertopf

Für den Aufruf steht ein Fördervorlumen von bis zu 400 Millionen Euro zur Verfügung. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur wird das neue Förderprogramm inhaltlich begleiten. Die Antragstellung und -bearbeitung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ).

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung. Dabei sind folgende Ausgaben förderfähig: Investitionsausgaben für Schnellladeinfrastruktur und technische Ausrüstung, etwa elektrische Stromspeicher. Außerdem Ausgaben für Netzanschluss und Installation elektrischer Leitungen sowie Anschlüsse einschließlich Tiefbau.

Die Zuwendung erfolgt als Anteilsfinanzierung. Für kleine und mittlere Unternehmen ist eine Förderquote von bis zu 40 Prozent möglich, für Großunternehmen eine Förderquote von bis zu 20 Prozent. (wa)

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