Ein Tesla bei einem Händler. Musk will neue Modelle speziell für den deutschen Markt entwickeln.

Ein Tesla bei einem Händler. Musk will neue Modelle speziell für den deutschen Markt entwickeln.

Bild: © David Zalubowski/dpa

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach rechnet mit einer Entscheidung über den Genehmigungsantrag für das Tesla-Autowerk in Grünheide bei Berlin im vierten Quartal dieses Jahres. Dies gelte, "sofern keine derzeit unvorhersehbaren weiteren Gründe zu einer weiteren Verzögerung führen", sagte der SPD-Politiker der Branchenzeitung "Automobilwoche".

"Im Genehmigungsverfahren gilt ganz klar der Grundsatz Qualität vor Schnelligkeit. Oberste Priorität hat, dass die Entscheidung des Landesamts für Umwelt letztlich rechtssicher ist. Und eröffnet werden kann die Fabrik erst dann, wenn eine positive Genehmigungsentscheidung vorliegt", führte Steinbach aus.

"Geht hier nicht um die Genehmigung eines Kernkraftwerks"

Tesla wollte ursprünglich im Juli 2021 beginnen und plant die Inbetriebnahme der Autofabrik nun für Ende dieses Jahres. Dort sollen mindestens 100.000 E-Autos pro Jahr gefertigt werden. Der Bau des Werks ist auf Grundlage von Teilgenehmigungen bereits weit vorangeschritten. Ein endgültiges Veto des Landesumweltamts und einen Rückbau des Geländes hält Steinbach für quasi ausgeschlossen: "Es geht hier ja nicht um die Genehmigung eines neuen Kernkraftwerks", sagte er. (dpa/hil)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper