Bis Ende 2020 wird EWE Go knapp 400 Gleich- und Wechselstrom-Ladepunkte an Standorten der Fraunhofer-Gesellschaft errichten. EWE Go übernimmt die Montage und Inbetriebnahme der Ladepunkte, die Serviceleistungen innerhalb der Gewährleistung, also Reparatur und Austausch defekter Komponenten, Fernentstörung über die 24/7-Hotline und die jährliche Wartung der Ladestationen. Ausgestattet werden zunächst 26 Fraunhofer-Standorte in Deutschland. Die ersten davon, Stuttgart, Berlin und Paderborn, wurden bereits erfolgreich ausgebaut.
Laden am Arbeitsplatz
Die Fraunhofer-Gesellschaft, nach eigenen Angaben Europas führende Organisation der angewandten Forschung, beteiligt sich mit ihrem Projekt „LamA – Laden am Arbeitsplatz“ am Sofortprogramm der Bundesregierung „Saubere Luft 2017-2022“. Ziel des Fraunhofer-Projekts ist, rund 140 Tonnen Stickoxide einzusparen und durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge die Luftverbesserung in Kommunen voranzutreiben. Umgesetzt wird der Ausbau in der ersten Phase von EWE Go.
„Wir wollen die umweltverträgliche Weiterentwicklung betrieblicher Mobilitätsoptionen und die Mobilität der Mitarbeitenden fördern“, sagt Projektleiterin Gabriele Scheffler vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation IAO. An insgesamt 37 Fraunhofer-Instituten sollen dabei neue Ladepunkte etabliert werden. Die sollen nicht nur Mitarbeitenden und Dienstwagenflotten, sondern ebenso Dritten zur Verfügung gestellt werden. (wa)



