Bild: © Innogy SE

Den Strom zahlen, der tatsächlich geladen wird – kilowattstundengenau, geeicht und kontrollierbar: Was eigentlich normal sein sollte, ist in der Elektromobilität noch die Ausnahme, erst recht beim schnellen Laden per Gleichstrom. Doch die Zahl der Lösungen wächst.

Nun gaben Innogy und die Isabellenhütte bekannt gemeinsam einen eichrechtskonformen Gleichstromzähler zu entwickeln.  Die Projektpartner haben den Antrag zur eichrechtskonformen Zertifizierung durch die Physikalische Technische Bundesanstalt (PTB) eingereicht. Geprüfte und in Serie produzierte Geräte werden für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet.

Grundlage für den neuen Gleichstromzähler seien ein hochgenauer Stromsensor der Isabellenhütte und das patentierte Verfahren von Innogy für die kilowattstundengenaue Abrechnung. Dafür hat Innogy bereits 2014 die Zulassung nach dem damals gültigen deutschen Eichrecht erhalten und nutzt das System seitdem an den Wechselstromladesäulen.

Das Ergebnis stehe allen Interessierten zur Verfügung

Das Entwicklungsergebnis sei nicht exklusiv und werde allen interessierten Marktteilnehmern ohne Lizenzthemen bezüglich der von Innogy bereits im Feld eingesetzten manipulationssicheren Kommunikationsstruktur zur Verfügung stehen, heißt es bei der Isabellenhütte. (wa)

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