Einen globalen Blick auf die Frage werfen, wie Mobilität in den Städten von morgen aussehen kann: Das ist Ziel einer Studie mit dem Titel „Die Stadt von morgen. Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige urbane Mobilität“. Die Studie hat das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstellt. Auftraggeber waren die Koelnmesse sowie die Stadt Köln.
Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus 14 internationalen Städten wie Tel Aviv, Paris, Köln und Stockholm wurden dafür interviewt. Anschließend wurden ihre Ansichten mit den Erkenntnissen aus neuesten internationalen Erhebungen verglichen.
Mobilität der Zukunft ist nachhaltig
Dabei sei deutlich geworden: Die Mobilitätsangebote der Zukunft sind nachhaltig, effizient, flexibel, aktiv, digital und vernetzt. Sie orientieren sich vorrangig an den Bedürfnissen der Bewohner sowie der Unternehmen, die sie nutzen. Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft werden Hand in Hand arbeiten und Konzepte schaffen, die mehr Raum, Individualität und smarte Konnektivität zulassen.
Köln etwa setzt auf neue Radwege und neue Aufenthaltsqualität etwa in der Altstadt. Die Digitalisierung des Verkehrsmanagements und die Elektrifizierung des Nahverkehrs schreiten voran. Städte wie Barcelona und Paris erstellen neue Planungsgrundsätze, es geht um kurze Wege, weniger Durchgangsverkehr und mehr Aufenthaltsqualität. Monheim erprobt autonome Elektrobusse, Tel Aviv baut auf innovative Lösungen einer einmaligen Start-up-Szene.
Gesponsert wird die Studie von den Stadtwerken Köln. „Mobilität gehört zu den zentralen Zukunftsfeldern aller Städte. Als Stadtwerke Köln sind wir für urbane Mobilitätsinfrastruktur und Dienstleistungsangebote für die Menschen in einer der größten deutschen Metropolen verantwortlich. Dabei wachsen Mobilität, Logistik, Digitalität, Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft immer enger zusammen“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführerin Stefanie Haaks.
Die Studie ist zum kostenlosen Download verfügbar. (wa)



