In der Nähe von Oslo ist aus bisher ungeklärter Ursache die Kjørbo-Wasserstofftankstelle in Flammen aufgegangen. Schwere Personenschäden habe es laut Betreiberfirma nicht gegeben. Trotzdem schloss das Unternehmen landesweit alle Stationen bis auf Weiteres, berichtet "Der Spiegel". Vor Wiederinbetriebnahme müsste der Grund für die Explosion gefunden werden.
Aus der Wasserstoffbranche kommen bedauernde Reaktionen, Brennstoffzellenfahrzeug-Hersteller Toyota sicherte den betroffenen norwegischen Autofahrern sogar leihweise Ersatzautos zu. Der japanische Autobauer und der südkoreanische Hersteller Hyundai stoppten die Auslieferung von neuen Brennstoffzellenautos, da diese nicht betankt werden könnten. An der Börse fiel die Aktie des Anlagenbetreibers zwischenzeitig um bis zu 29 Prozent ab, schreibt "Der Spiegel". (pm)



