Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bild: © AdobeStock/Wellnhofer Designs

Das Bundesland Hessen setzt die finanzielle Förderung für Unternehmen und Kommunen bei der Errichtung von Ladesäulen für E-Autos fort. Wie das Wirtschaftsministerium in Wiesbaden mitteilte, stehen sieben Mio. Euro zur Verfügung.

"Für Nutzer von Elektrofahrzeugen ist das Laden am Arbeitsplatz und an öffentlichen Parkplätzen attraktiv, da nicht alle zu Hause über eine entsprechende Ladeinfrastruktur oder einen festen Parkplatz verfügen", erklärte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden.

Mehrere Standorte pro Antrag möglich

Mit der neuen Förderrunde könnte das Geld auch für Ladesäulen im öffentlichen Raum fließen. Der einfache Zugang zur Lademöglichkeit sei eine wichtige Stellschraube, wenn die Elektromobilität vorangebracht werden soll, erklärte Al-Wazir.

"Ob auf einem Betriebsgelände, auf einem Kundenparkplatz oder auf einer öffentlichen Parkfläche in der Nähe eines touristischen Ausflugsziels: Pro Förderantrag können mitunter mehrere Ladestandorte entstehen."

Zweijähriges Förderprogramm

2018 hatte das Land ein Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur auf Firmenparkplätzen gestartet, wie das Ministerium mitteilte. Für dieses zweijährige Programm standen 3,5 Mio. Euro bereit. Bei einer ersten Fortsetzung seien 2020 noch mal rund 1,65 Mio. Euro geflossen. (dpa/jk)

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