Hessen will den Fuhrpark der Landesverwaltung soweit möglich schrittweise auf Elektrobetrieb umstellen. Dafür soll die Ladeinfrastruktur entsprechend ausgebaut werden.
Die Umstellung soll bewirken, "dass die allermeisten Dienstreisen unserer Beschäftigten emissionsfrei werden", erklärten Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden.
500 Ladepunkte geplant
Bis 2030 sollen alle Dienststellen des Landes je nach Bedarf mit Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge ausgestattet werden. Ende vergangenen Jahren gab es 242 Ladepunkte an 90 hessischen Behörden- und Verwaltungsstandorten.
Weitere 57 Ladepunkte werden den Angaben zufolge gerade errichtet. "Nach derzeitigem Stand sind etwa 500 weitere Ladepunkte erforderlich", teilten die Minister mit.
6200 Pkw sind betroffen
Für die Umstellung des Fuhrparks gilt aber eine Voraussetzung: Für den Einsatzzweck muss es eine Option mit klimafreundlichem Antrieb zu vertretbaren Konditionen geben. Ab 2022 soll dann mindestens jeder zweite neu beschaffte Dienstwagen ein E-Fahrzeug sein.
Der Fuhrpark des Landes umfasst rund 9500 Fahrzeuge, darunter etwa 6200 Pkw. Bis 2030 sollen an den Dienststellen des Landes je nach Bedarf außerdem Abstellanlagen für Fahrräder und E-Bikes entstehen. (dpa/jk)



