Deutschland ist Elektro-Autoland.

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Bild: © EnviaM

Die Deutsche Kreditwirtschaft setzt sich dafür ein, dass in Ladesäulen für Elektrofahrzeuge Terminals für kartenbasierte Zahlungen eingebaut werden. „Mit Sorge“ beobachten die kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände „Versuche, die Unterstützung von gängigen und weit verbreiteten Zahlungslösungen wie der girocard oder Debit- und Kreditkarten an E-Ladesäulen zu verhindern“. Gemeint damit ist die Kritik von Energie- und Automobilverbänden, dass die Einbaupflicht künstliche Hürden für den Ausbau der Ladeinfrastruktur schaffe.

„Eine verbraucherfreundliche Ladeinfrastruktur muss einfache Zahlungsverfahren und Kostentransparenz ermöglichen. Ein standardmäßiger Einsatz der gängigen Kartenzahlsysteme - Debit- und Kreditkarten - an E-Ladepunkten bietet hierfür eine sichere Lösung“, erklärt Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), der in diesem Jahr die Federführung der Deutschen Kreditwirtschaft inne hat.

Ein Kartenmodul für mehrere Ladepunkte

Ein Kartenmodul könne an Ladepunkten für mehrere Ladesäulen genutzt werden. Dies senke die pro Ladesäule durchschnittlich anfallenden Kosten stark. Nochmals günstiger für Betreiber und bequemer für Verbraucher werde es, wenn an E-Ladepunkten das bewährte kontaktlose Bezahlen ohne PIN-Eingabe ermöglicht wird. Vorschläge, Ladevorgänge überwiegend mit Apps und Verträgen abzudecken, greifen nach Ansicht der Banken zu kurz.

Die Deutsche Kreditwirtschaft ist die Interessenvertretung der kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände. Sie ist ein Zusammenschluss des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, des Bundesverbandes deutscher Banken, des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken. (wa)

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