Die Ladesäulenoffensive der Stadtwerke Goch (Nordrhein-Westfalen) trägt immer mehr Früchte.
Nach Unternehmensangaben stehen im gesamten Stadtgebiet und den Ortsteilen mittlerweile 98 Ladepunkte zur Verfügung. Darunter befinden sich drei Schnellladesäulen (bis zu 150 kW Leistung), die die das komplett kommunale Unternehmen im März in Betrieb nahm.
Hohe Ladesäulendichte
"Je mehr Ladepunkte in einer Stadt vorhanden sind, desto attraktiver wird diese Region für die Umstellung auf ein Elektroauto", wird Geschäftsführer Carlo Marks in einer Pressemitteilung zitiert. "Auch für Besucher wird unsere Stadt durch eine flächendeckende Infrastruktur mit Ladepunkten interessanter."
Die Ladesäulendichte in Goch sei höher als die in Großstädten wie Köln, Bonn und Berlin, rechnen die Stadtwerke vor. Sie beziehen sich dabei auf das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur. Goch hat derzeit etwa 34.000 Einwohner.
Mehr als 500.000 Euro investiert
Seit 2018 investierte der Kommunalversorger bis März nach eigenen Angaben knapp 600.000 Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Förderungen erhält das Unternehmen von der Bezirksregierung Arnsberg.
Wer an den Ladesäulen der Stadtwerke tanken will, muss eine gebührenfreie Ladekarte beantragen. Abgerechnet wird über den Hersteller der Stromladesäulen. Eine kWh Strom brutto kostet an normalen Ladesäulen 39 Cent und an Schnellladesäulen 49 Cent.
Struktur der Stadtwerke Goch
Mit einem Umsatz von 36 Mio. Euro im Jahr 2019 ist Goch ein kleines Stadtwerk. Zu den wichtigsten Sparten zählen die Energie- und Bädersparte. (aba)



