Wer kaum Möglichkeiten hat, sein Auto zu laden, kauft sich auch kein Elektrofahrzeug.

Wer kaum Möglichkeiten hat, sein Auto zu laden, kauft sich auch kein Elektrofahrzeug.

Bild: © mmphoto/stock.adobe.com

Die Neuzulassungen batterieelektrischer Autos in der EU klettern massiv. Das zeigen Zahlen des EU-Autoherstellerverbands ACEA für Mai. Sie erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 70,9 Prozent auf 129.847 Einheiten.

Damit steigt der Marktanteil innerhalb eines Jahres um vier Prozentpunkte auf 13,8 Prozent. Die meisten EU-Märkte verzeichneten beeindruckende zwei- und dreistellige prozentuale Zuwächse: die Niederlande (+118,4 Prozent), Schweden (+82,6 Prozent), Frankreich (+48,7 Prozent) und Deutschland (+46,6 Prozent).

Nachfrage nach Plugin-Hybriden sinkt

Hybrid-Elektroautos behielten ihre Wachstumsdynamik bei. Der Absatz stieg im Mai um 27,6 Prozent auf 234.380 Einheiten. Dieses Ergebnis war vor allem auf das zweistellige Wachstum in den vier größten Märkten der EU zurückzuführen: Deutschland (+54,5 Prozent), Italien (+27,2 Prozent), Frankreich (+22,1 Prozent) und Spanien (+10,3 Prozent).

Der EU-Markt für neue Plug-in-Hybridautos war leicht rückläufig. Dieser Rückgang ist vor allem auf einen deutlichen Absatzrückgang in Deutschland (-40,5 Prozent) zurückzuführen, da die Anreize für Plug-in-Hybride Ende 2022 eingestellt wurden.

Insgesamt verzeichnete der EU-Automobilmarkt im Mai mit fast 1 Million Einheiten einen deutlichen Anstieg der Pkw-Zulassungen. Das entspricht einem Wachstum von 18,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (wa)

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