Im zweiten Quartal 2021 sind die Zulassungen von Elektroautos in der Europäischen Union massiv gestiegen. Das meldet der europäische Autoherstellerverband ACEA. Der Marktanteil batterieelektrischer Fahrzeuge habe sich mehr als verdoppelt. Er wuchs von 3,5 Prozent im zweiten Quartal 2020 auf 7,5 Prozent in diesem Jahr.
Plug-in-Hybride machen mittlerweile 8,4 Prozent aller verkauften Neuwagen aus. Auch die Nachfrage nach Hybridfahrzeugen sei kräftig geklettert und mache 19,3 Prozent der EU-Autozulassungen aus. Gleichzeitig schrumpfte der Marktanteil der traditionellen Kraftstoffarten. Autos mit Benzin und Diesel machen zusammen nur noch 62,2 Prozent der verkauften Neuwagen aus.
Nur noch jeder fünfte ist ein Diesel
Diesel hat nun einen Marktanteil von 20,4 Prozent nach 29,4 Prozent im zweiten Quartal 2020. Ebenso schrumpfte der Marktanteil der benzinbetriebenen Pkw um zehn Prozentpunkte auf 41,8 Prozent. Zwar sei die absolute Zahl verkaufter Verbrenner im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Grund dafür sei aber die durch Corona extrem niedrige Basis verkaufter Fahrzeuge des Vorjahres.
Im zweiten Quartal des Jahres stiegen die Zulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) um 231,6 Prozent auf 210.298 Autos. Zu diesem Anstieg trugen deutliche Zuwächse in allen vier größten Märkten bei, insbesondere in Spanien (+372,7 Prozent) und Deutschland (+357,0 Prozent). Noch stärker war das Wachstum bei Plug-in-Hybriden (PHEVs) mit 255,8 Prozent auf 235.730 Einheiten. Vor allem in Italien legte der Verkauf um mehr als 650 Prozent zu. Hybrid-Elektrofahrzeuge (HEV) verkauften sich 213,5 Prozent besser als als vor einem Jahr. (wa)



