Achim Judt, Geschäftsführer MWSP, Daniel Jung, Geschäftsführer MVV Regioplan, MVV-Vorstand Ralf Klöpfer, Oberbürgermeister Christian Specht, MVV-Vorstandsvorsitzender Georg Müller und Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer GBG Unternehmensgruppe

Achim Judt, Geschäftsführer MWSP, Daniel Jung, Geschäftsführer MVV Regioplan, MVV-Vorstand Ralf Klöpfer, Oberbürgermeister Christian Specht, MVV-Vorstandsvorsitzender Georg Müller und Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer GBG Unternehmensgruppe

Bild: © MVV

Nach einem Architektenwettbewerb hat die Mannheimer MVV Energie eine alte US-Tankstelle zum Schnellladepark für Elektrofahrzeuge umgebaut. Jetzt sind die zwölf Schnellladepunkte mit bis zu 300 Kilowatt Ladeleistungen in Betrieb gegangen. Weitere zehn Ladepunkte sollen in einer zweiten Ausbaustufe folgen.

Die Zapfsäulen der ehemaligen amerikanischen Tankstelle der US-Armee im Mannheimer Stadtquartier Franklin sind schon lange stillgelegt. Sie wurden nach dem kompletten Umbau der Anlage durch sechs moderne „High Power Charging“(HPC)-Ladesäulen ersetzt. Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht und der MVV-Energie-Vorstandsvorsitzende Georg Müller haben die Anlage offiziell eröffnet. Sie liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße B 38 im Stadtteil Mannheim-Käfertal.

Bild: © Atelier eem/kh Studio

Gelungene Transformation von Infrastruktur

Gebaut wurde der Ladepark von MVV Regioplan, eine auf Stadt- und Ingenieurplanung spezialisierte MVV-Tochtergesellschaft. Das Design haben die Architekten von KH STUDIO mit Atelier eem aus Paris entwickelt. Die städtische MWS Projektentwicklungsgesellschaft hat das Tankstellengebäude langfristig an MVV vermietet.

Elektromobilität bilde einen wichtigen Baustein innerhalb des Dekarbonisierungspfades von MVV, erklärt Müller. Der neue Ladepark sei bereits der vierte Schnellladepark von MVV. „Unsere Ladeparks tragen dazu bei, unseren CO2-Fußabdruck auf Net Zero zu reduzieren“, so der MVV-Chef.

Oberbürgermeister Christian Specht erklärt: „Dieser hochmoderne Schnellladepark in einer ehemaligen Tankstelle ist ein herausragendes Beispiel für die gelungene Transformation von Infrastruktur. Mit seinen jetzt schon zwölf Schnellladepunkten und den weiteren zehn Ladepunkten, die in der zweiten Ausbaustufe folgen werden, leistet er einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in Mannheim.“

Charakteristische Dachform

Eingebettet im Konversionsgebiet Franklin lädt der neue Ladepark Columbus mit Aufenthaltsbereich und Gastronomie zum Verweilen während des Ladestopps ein. Das Gebäude wurde rundherum freigelegt und nach heutigen Standards baulich und energetisch saniert. Die charakteristische Dachform sowie die gerundete Fassade der ehemaligen US-Tankstelle wurden dabei erhalten. Kabelinfrastruktur für die geplanten weiteren fünf Ladesäulen ist bereits installiert. Die ehemalige Tankstelle der US-Army ist mutmaßlich zwischen 1951 und 1957 entstanden.

Ein besonderes Highlight sei die Lochblechfassade aus Edelstahl, die das gesamte Gebäude umhüllt und nachts hinterleuchtet wird. Mit ihrer sich verändernden Lochung und zusätzlich gebogenen Ausführung war dies eine besondere Herausforderung in der Fertigung. Die Fassade ist drehbar gelagert, um auch die dahinter liegenden Scheiben reinigen zu können. (wa)

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