Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt sein Förderprogramm für Ladeinfrastruktur fort und stellt dafür weitere 23 Millionen Euro bereit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Mehrfamilienhäusern. Neu ist, dass NRW jetzt auch die Ertüchtigung der oft unzureichenden elektrotechnischen Vorinstallation fördert.
Externe Dienstleister förderfähig
Gefördert wird darüber hinaus der Bau von Lademöglichkeiten beim Arbeitgeber sowie öffentlicher Ladesäulen. Diese können nun auch externe Dienstleister damit beauftragen. Außerdem werden Kommunen beim Kauf von Nutzfahrzeugen mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb unterstützt.
Rund 100.000 Ladepunkte in Ein- und Mehrfamilienhäusern habe das Land mit seinen Förderprogrammen bereits ermöglicht, erklärte Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) per Mitteilung. Allein 2023 seien Vorhaben mit einem Volumen von rund 81 Millionen Euro bewilligt worden.
1,5 Millionen Ladepunkte
Die Landesregierung aus CDU und Grünen will die Zahl der Ladepunkte bis 2030 auf 1,5 Millionen steigern. 550.000 davon sollen an Betriebstätten von Unternehmen entstehen. "Unser Ziel ist es, dass alle Menschen künftig ihr Elektroauto einfach und bequem laden können und das überall", sagte Neubaur weiter.
Das Förderprogramm "Emissionsarme Mobilität" ist am 1. Februar gestartet. Einen einzelnen Ladepunkt bezuschusst das Land beispielsweise mit bis zu 1000 Euro, die Grundinstallation auf Parkplätzen mit bis zu 50.000 Euro. Für einen Netzanschluss gibt es maximal 10.000 Euro. Alle Details sind online auf der offiziellen Website des Landeswirtschaftsministeriums, elektromobilitaet.nrw, einsehbar. (dz)
