(von links): TWS-Geschäftsführer Andreas Thiel-Böhm, Sozialminister von Ravensburg Manfred Lucha und Oberbürgermeister Daniel Rapp nehmen die erste Lade-Laterne in Betrieb.

(von links): TWS-Geschäftsführer Andreas Thiel-Böhm, Sozialminister von Ravensburg Manfred Lucha und Oberbürgermeister Daniel Rapp nehmen die erste Lade-Laterne in Betrieb.

Bild: © TWS

In der Charlottenstraße am Rande der Innenstadt steht sie – die erste in eine Straßenlaterne integrierte E-Ladesäule in Ravensburg. Künftig können E-Autofahrer mit einer Leistung von elf kW an der Laterne volltanken. Möglich macht das die Technologie des Berliner Start-ups Ebee.

Vorerst sollen drei Lade-Laternen in Ravensburg und weitere zwei im benachbarten Weingarten errichtet werden.

Insgesamt 78 neue Ladepunkte in der Region geplant

Dabei wird die Laterne über eine Querverbindung an das örtliche Niederspannungsnetz für die Ladefunktion ertüchtigt. So kann die bereits bestehende Infrastruktur genutzt werden, was wesentlich einfacher und kostengünstiger ist als neue E-Tankstellen zu errichten. Immerhin müssten die TWS nicht nur auf die Suche nach neuen Standorten gehen, sondern auch extra ein Betonfundament gießen.

Laden kann in der Charlottenstraße jeder, der über einen herkömmlichen Typ-2-Stecker verfügt. Die Abrechnung der Laternen-Akku-Ladung erfolgt ähnlich wie bei einer normalen Ladesäule der TWS. Entweder wird der Strom ad hoc über einen QR-Code oder mit der TWS-E-Mobil-Ladekarte bezahlt. Neben den fünf geplanten Laternen-Ladesäulen sollen in und um Ravensburg in den kommenden Monaten 78 neue und öffentlich zugängliche Ladepunkte entstehen. (ls)

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