Projektleiter Peter Fischer steht vor den Elektrolyttanks der Redox-Flow-Batterie am Fraunhofer ICT.

Projektleiter Peter Fischer steht vor den Elektrolyttanks der Redox-Flow-Batterie am Fraunhofer ICT.

Bild: © Fraunhofer ICT

Die Stadtwerke Halle (SWH) haben Ende 2020 den Zuschlag für das "Projekt eSpeicher: Implementierung, Steuerung, Wirtschaftlichkeit" mit knapp 215.000 Euro erhalten. Zudem wurde die EVH GmbH, ein Unternehmen der SWH-Gruppe, beauftragt, drei neue Ladesäulen zu errichten, wie das kommunale Unternehmen mitteilt.
 
2021 soll der Hochtechnologie-Elektrospeicher gebaut werden. Am Standort existieren bereits vier E-Ladepunkte an zwei Säulen. Die Stadtverwaltung möchte dort gern weitere Ladepunkte errichten, um ihre Dienstfahrzeuge zu laden.

Elektrospeicher statt Netzausbau

Ein aufwändiger Netzausbau soll jedoch vermieden werden. Deshalb hat die Stadt das Projekt "eSpeicher" ausgeschrieben. So soll dort nun eine vorgeschaltete Speicherbatterie mit einer Kapazität von 134 kwH installiert werden.

Auf diese Weise können weitere sechs Ladepunkte entstehen. Elektrospeicher seien eine Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität. Sie vermeiden Netzausbau und ermöglichen eine nahezu 100 Prozent Abdeckung mit Elektrotankstellen, heißt es. (jk)

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