Subventionen für Erdgas-Pkw könnten auch in Zukunft den Absatzmarkt positiv beeinflussen.

Subventionen für Erdgas-Pkw könnten auch in Zukunft den Absatzmarkt positiv beeinflussen.

Bild: © Paul-Georg Meister/pixelio.de

Nach den rückläufigen Verkaufszahlen in den Vorjahren hat sich die Zahl der Neuzulassungen von Pkw mit Gasantrieb im vierten Quartal 2017 nach aktuellen Angaben des Kraftfahrtbundesamtes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Zu den möglichen Gründen für den gestiegenen Absatz äußerten sich die Initiative Erdgasmobilität und die LNG-Taskforce in ihrem aktuellen Fortschrittsbericht, teilte die Deutsche Energie-Agentur (Dena) mit.

Die verlängerte Energiesteuerermäßigung für Treibstoffe aus Erdgas und Biomethan, sowie die Diskussion um Stickoxid-Feinstaubemissionen in deutschen Städten wirke sich positiv auf den Absatz der gasbetriebenen Pkw aus, heißt es in dem Bericht. Für die Entwicklung einer positive Marktdynamik sei eine langfristige Förderung aller Antriebe mit alternativen Kraftstoffen, wozu auch komprimiertes Erdgas (Compressed Natural Gas, CNG) und Flüssigerdas (Liquified Natural Gas, LNG) zählen, ein klares Muss.

Zusätzliche Subventionen für Ziel des Kraftstoffmix 2020 nötig

So müsse die neue Bundesregierung das Förderprogramm für LNG-Trucks im Straßengüterverkehr möglichst rasch verabschieden. Nur mit zusätzlichen Maßnahmen werde es möglich sein, die Zielsetzung des Nationalen Strategierahmens der Bundesregierung von vier Prozent Erdgas am Kraftstoffmix im Jahr 2020 zu erreichen. Aktuell liegt der Anteil lediglich bei einem Zehntel dieses Wertes. (ls)

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