Vor den Toren Berlins können Brummis künftig an zwei Zapfsäulen LNG von Liqvis tanken.

Vor den Toren Berlins können Brummis künftig an zwei Zapfsäulen LNG von Liqvis tanken.

Bild: © Liqvis

Im brandenburgischen Grünheide kann nun rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche Flüssigerdgas getankt werden. Die erste stationäre LNG-Tankstelle ist für die Uniper-Tochter Liqvis allerdings nur der Anfang: Köln, Hamburg, München, Ulm und sogar Frankreich und Belgien stehen auf der LNG-Ausbau-Agenda.

Die Anlage kurz vor Berlin ist nicht nur die erste stationäre LNG-Tankstelle des Düsseldorfer Konzerns, sondern auch das erste Projekt im Rahmen des EU-Förderprogramms „Connecting Europe Facility for Transport“. Liqvis bekommt aus Brüssel Subventionen in Höhe von bis zu 9,6 Mio. Euro für den Ausbau des LNG-Netzes.

1600 Kilometer pro Tankfüllung

Vor allem für einen umweltverträglichen Schwerlastverkehr spielt das Flüssigerdgas eine entscheidende Rolle: Immerhin macht ein Lkw mit einer Tankfüllung bis zu 1600 Kilometer Strecke. Da LNG die 600-fache Energiedichte von Erdgas hat, ist es überhaupt erst möglich auch Erdgas-Lastwagen im Fernverkehr einzusetzen. Dank der jüngst verabschiedeten Mautbefreiung für LNG-Fahrzeuge werden künftig auch mehr Logistikunternehmen davon Gebrauch machen. (ls)

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