Bild: © alho007/Adobe Stock

Auf der „Ladeinfrastruktur-Konferenz 2023“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing neue Programme zur Förderung von Ladesäulen angekündigt.

Ein Programm zielt auf die Eigenstromversorgung beim Laden in privaten Wohngebäuden. Geplant sei die kombinierte Förderung von Ladestation, Photovoltaikanlage und Speicher. Das Programm soll mit Mitteln in Höhe von bis zu 500 Millionen Euro ausgestattet werden und im Herbst starten. Voraussetzung ist, dass ein Elektroauto vorhanden ist.

Schnelllader für gewerbliche Flotten

Ein weiteres Angebot richtet sich an Unternehmen. Finanziell unterstützt wird dabei der Aufbau von Schnellladeinfrastruktur inklusive eines Netzanschlusses für den Betrieb von gewerblich genutzten Autos und Lastwagen. Für das Programm ist ein Volumen von insgesamt bis zu 400 Millionen Euro vorgesehen. Der Start soll noch im Sommer sein.

Während der Konferenz stellte die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur neue Projekte vor. Dazu gehört die Publikation „Einfach E-Lkw laden“, eine neue Themenseite zur Ladeinfrastruktur für E-Lkw. Ebenfalls neu im Angebot ist der dritte Kurs der E-Learning-Plattform „LadeLernTOOL“, der Leitfaden „Einfach laden ohne Hindernisse“ für barrierefreie Ladeinfrastruktur sowie das Datenmonitoring im künftigen Deutschlandnetz. Die Leitstelle gab außerdem einen Ausblick auf die Umsetzung der „Lokalen Masterpläne“ zur Unterstützung der Kommunen bei der Ladeinfrastruktur-Planung. Zudem werde es eine groß angelegte Studie zum privaten Laden an Wohngebäuden in Deutschland geben. (wa)

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