Die Corona-Pandemie hat dem Nahverkehr massiv geschadet.

Die Corona-Pandemie hat dem Nahverkehr massiv geschadet.

Bild: © TeamDaf/Adobe Stock

Zum 2. Februar wird die Maskenpflicht in Fernzügen ausgesetzt. Das teilt das Bundesgesundheitsministerium mit. Es habe Sondierungen zwischen dem Ministerium und den Landesregierungen gegeben. In dieser Woche hatten auch einige Bundesländer ein Ende der Maskenpflicht im Nahverkehr des jeweiligen Landes beschlossen.

 „Wir werden vulnerable Gruppen weiter schützen und die Pandemie im Blick behalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Die Pandemielage habe sich stabilisiert. „Die 7-Tage-Inzidenz ist halb so hoch wie noch vor einem Monat. Das Abwassermonitoring zeigt konstante oder fallende Werte, die Zahl der Hospitalisierungen geht weiter zurück“, so Lauterbach. Die Krankheit dürfe nicht verharmlost werden. „Aber wir müssen auf mehr Eigenverantwortung und Freiwilligkeit setzen.“

Sinnvoll, aber nicht mehr vorgeschrieben

Die Bevölkerung habe eine hohe Immunität aufgebaut, heißt es im Ministerium. Experten gingen nicht davon aus, dass es noch zu einer großen Winterwelle kommen werde. Auch neue besonders gefährliche Varianten seien in den kommenden Wochen und Monaten unwahrscheinlich.

Lauterbach betonte, dass das freiwillige Masketragen in Innenräumen und Zügen auch weiterhin sinnvoll sei: „Die Pandemie ist nicht vorüber, wir gehen über in die endemische Lage.“ (wa)

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