Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Albrecht Neumann von Siemens Mobility, Arnulf Schuchmann von der Bayerischen Regiobahn und Landeswirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Unterzeichnung des Leasing-Vertrags.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Albrecht Neumann von Siemens Mobility, Arnulf Schuchmann von der Bayerischen Regiobahn und Landeswirtschaftsminister Hubert Aiwanger bei der Unterzeichnung des Leasing-Vertrags.

Bild: © Siemens

Der erste Wasserstoffzug für Bayern nimmt Kontur an. Vertreter von Siemens Mobility und der Bayerischen Regiobahn (BRB) unterzeichneten in Anwesenheit von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter den Leasing-Vertrag für den Prototypen.

Der zweiteilige Wasserstoff-Triebzug wird im Frühjahr der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zug soll ab Mitte 2023 unter anderem auf der Strecke Augsburg - Füssen in den Testbetrieb gehen. Die Einsatztests im Netz der Bayerischen Regiobahn (BRB) sind auf zunächst 30 Monate angelegt. Ab Januar 2024 wird das Fahrzeug den offiziellen Fahrgastbetrieb aufnehmen.

Grüner Wasserstoff als tragende Säule des Klimaschutzes

Der Wasserstoffzug wird auf Basis der Mireo Plus Plattform von Siemens Mobility entwickelt. Die Hauptkomponenten der Wasserstofftraktion sind auf dem Dach montierte Brennstoffzellen. Komplettiert wird das System von Unterflurbatterien neuester Generation der Firma Saft.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger sagt: „Grüner Wasserstoff wird zu einer tragenden Säule für umfassenden Klimaschutz in den Bereichen Verkehr, Industrie und Energie. Ich bin überzeugt, dass wir mit grünen Wasserstoffantrieben die Schadstoffemissionen im Schwerlast- und Schienenverkehr nennenswert reduzieren und einen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten können. Auch die einseitige Abhängigkeit von Energielieferungen kann reduziert und auf viele Regionen der Welt verteilt werden.“

Landesverkehrsminister Christian Bernreiter erklärt: „Wir setzen dieses Leuchtturm-Projekt gemeinsam mit den Partnern aufs Gleis, weil wir überzeugt sind, auch mit Wasserstoff einen Beitrag für einen attraktiven und sogar klimaneutralen Schienenpersonennahverkehr leisten zu können. Das wollen wir bis spätestens 2040 erreichen. Die finanzielle Unterstützung des Pilotprojekts mit mehreren Millionen Euro durch den Freistaat ist mehr als gut angelegt.“ (wa)

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