Durch die Pandemie sind die Einnahmen der Nahverkehrsunternehmen eingebrochen.

Durch die Pandemie sind die Einnahmen der Nahverkehrsunternehmen eingebrochen.

Bild: © Marc/stock.adobe.com

Der Freistaat Bayern will den Verkehrsunternehmen des Landes gemeinsam mit dem Bund alle durch die Corona-Pandemie verursachten Schäden erstatten. Daher hat der Ministerrat beschlossen, den Rettungsschirm des Bundes für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufzustocken.

„Bahn, Bus und Co. haben in der Pandemie gezeigt, dass sie als Rückgrat des Nahverkehrs unverzichtbar sind. Wir müssen die Verkehrsunternehmen jetzt schnell und umfänglich unterstützen, damit sie ihr Angebot auch weiterhin in vollem Umfang aufrechterhalten können“, erklärte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer.

Verkehrsunternehmen müssen Schäden anmelden

„Der Freistaat Bayern gibt 550 Millionen dazu. Mit dem Bund zusammen werden es jetzt 100 Prozent sein», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Sitzung in München. Die genaue Summe, mit der sich der Freistaat beteiligen wird, kann aber laut einer Pressemitteilung des Verkehrsministeriums noch nicht beziffert werden. Sie sei abhängig von den Anmeldungen der Verkehrsunternehmen. Der Bund hatte vor einigen Wochen angekündigt, nach den 2,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr für 2021 eine weitere Milliarde Euro für den ÖPNV in Deutschland bereitzustellen.

Die endgültige Entscheidung über die Beteiligung Bayerns aus Mitteln aus dem Sonderfonds Corona trifft der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags. (wa/dpa)

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