Busse und Bahnen waren durch die Pandemie deutlich geringer ausgelastet.

Busse und Bahnen waren durch die Pandemie deutlich geringer ausgelastet.

Bild: © Christian-Müller/stock.adobe.com

Brandenburg rechnet in diesem Jahr coronabedingt mit Einnahmeausfällen im Öffentlichen Personennahverkehr von 118,4 Millionen Euro. Als Ausgleich erhält das Land für 2021 vom Bund rund 27,8 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort des Verkehrsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage der Linksfraktion des Landtags hervor.

Den Angaben zufolge will das Ministerium außerplanmäßige Ausgaben beim Finanzministerium beantragen, um die Mehrbelastungen für dieses Jahr abzufedern. Die Höhe der Landesmittel stehe derzeit noch nicht fest, hieß es. Für das laufende Jahr wurden noch keine Mittel aus dem Rettungsschirm ausgezahlt.

Schadensmeldung bis September

Im vergangenen Jahr war der Schaden im Personennahverkehr laut Corona-Rettungsschirm auf 108,5 Millionen Euro beziffert worden. Davon entfielen knapp 21 Millionen Euro auf den kommunalen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und 87,5 Millionen auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Die tatsächlich entstandenen vorjährigen Schäden müssen laut Ministerium bis Ende September nachgewiesen werden. (dpa/wa)

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