Bild: © Wiener Linien

Augmented-Reality-Brillen kennt man bisher eher von Spiele-Apps. Die Wiener Linien arbeiten aber daran, die Technologie auch für Wartungsarbeiten an ihren Fahrzeugen zu nutzen. Nun ist der erste Prototyp fertig, der schon bald für hausinterne Schulungen eingesetzt werden soll.

Bei Instandhaltungsarbeiten an Fahrzeugen kommt es immer wieder zu Tätigkeiten, die nicht alltäglich sind. Bislang mussten die Mitarbeiter dafür Handbücher und Arbeitsanweisungen durchlesen.

Die Brille zeigt die Arbeitsschritte

Mit der Brille ist alles einfacher: Das Objekt wird fotografiert, die App erkennt das und leitet Schritt für Schritt durch die richtige Montage. Während man die reale Umgebung durch die Kamera sieht, werden in der Brille beispielsweise Schrauben oder benötigte Drehmomente angezeigt und Arbeitsschritte vorgeführt. Die Mitarbeiter haben beide Hände für die Arbeit frei und können sich einen Arbeitsschritt beliebig oft vorab ansehen.

"Augmented Reality birgt für uns wahnsinnig viele unterschiedliche Anwendungsgebiete. Wir sind gerade dabei auszuloten, wohin die Reise gehen soll", so Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien. "Jugendliche wachsen mit diesen Technologien auf. So müssen auch wir Maßnahmen ergreifen, damit wir ein attraktiver Arbeitgeber für zukünftige Talente sind." (wa)

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