Die Leihrad-Flotte der KVB soll kräftig wachsen.

Die Leihrad-Flotte der KVB soll kräftig wachsen.

Bild: © Christoph Seelbach

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) rollen eine neue Generation des KVB-Rads aus. 1500 neue Fahrräder ersetzen die fünf Jahre genutzten Leihräder der ersten Generation. Bis Ende Juni soll die Flotte auf 3000  vergrößert werden. Das Angebot wird dann zunehmend im ganzen Stadtgebiet nutzbar sein. Dann können die Räder auch in den Vororten ausgeliehen und zurückgegeben werden.

Seit Mai 2015 bietet die KVB Leihräder an. Seitdem wurden insgesamt 5,02 Millionen Ausleihen verzeichnet. 2018 und 2019 waren die Spitzenjahre der bisherigen Entwicklung mit jeweils rund 1,2 Millionen Fahrten. Perspektivisch soll die Nachfrage in den kommenden Jahren auf zwei bis drei Millionen Ausleihen je Jahr steigen.

Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB, sieht das Leihrad als wesentlichen Baustein des Mobilitätsangebots. Mit einer deutlich größeren Flotte und der Erweiterung des Bediengebiets gehe Köln einen kräftigen Schritt in der Verkehrswende nach vorn.

Nextbike ist Kooperationspartner

Der Erweiterung des Bediengebiets auf ganz Köln liegt ein Beschluss des Verkehrsausschusses der Stadt Köln von Ende 2018 zugrunde. 2020 wurde die Leistung nach einer Ausschreibung an Nextbike aus Leipzig vergeben. Nextbike war bereits seit 2015 Kooperationspartner der KVB im Leihradangebot.

Die neuen KVB-Räder seien einfacher und flexibler nutzbar als ihre Vorgänger. Insbesondere die Technik sei verbessert worden. Das Bügelschloss am Vorderrad wurde durch ein automatisches Rahmenschloss auf dem neuesten Stand der Technik ersetzt. Hierin intergriert wurden eine wesentlich bessere Ortung und schnelle Kommunikationstechnik. Eine Leuchtdiode am Hinterrad signalisiert, ob am aktuellen Standort eine zulässige Rückgabe möglich ist oder nicht. (wa)

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