Die BVG präsentiert erste Bilder der neuen Berliner Straßenbahn.

Die BVG präsentiert erste Bilder der neuen Berliner Straßenbahn.

Bild: © Alstom Group

Die rund 1600 Mitarbeitenden der Gasag-Gruppe können ab Juni als Benefit ÖPNV-Tickets der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wählen. Die Gasag übernimmt die Kosten für das „Deutschlandticket Job“ vollständig. Aber auch wenn der Arbeitgeber nicht alle Kosten übernimmt, scheint sich das Deutschlandticket zum Erfolgsmodell zu entwickeln. Das zeigen erste Zahlen etwa aus Berlin oder Nürnberg.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres hatten Gasag und BVG ein Pilotprojekt zur kostenfreien BVG-Umweltkarte gestartet. Eine Umfrage unter den Mitarbeitenden habe gezeigt, dass Busse und Bahnen anschließend signifikant häufiger genutzt wurden. Arbeitgeberseitige Finanzierung des ÖPNV fördere die klimafreundliche Mobilität steigere dabei auch noch die Arbeitgeberattraktivität, heißt es bei der Gasag.

Auch weitere Unternehmen überzeugen

„Nachhaltige Mobilität ist ein wichtiger Baustein zu einer klimaneutralen Stadt. Auch als Unternehmen möchten wir bis 2025 klimaneutral sein. In Berlin bieten wir nun als eines der ersten großen Unternehmen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Deutschlandticket kostenfrei an. Und ich bin sicher, dass die BVG auch weitere Unternehmen überzeugen wird“, so Gasag-Chef Georg Friedrichs.
 
Bei der BVG ist das Deutschlandticket ein Verkaufsschlager. In den ersten zwei Wochen des Verkaufs haben die Berliner Verkehrsbetriebe bereits fast 330.000 Buchungen für das neue Abo-Angebot registriert. Mehr als 34.000 Kunden und Kundinnen seien dank des Deutschlandtickets bis jetzt neu ins BVG-Abo eingestiegen.

Rein rechnerisch nähern sich die Berliner sogar bereits der halben Million. Der Grund: Die rund 100.000 Firmentickets bei der BVG werden bis Mai noch automatisch auf den neuen Tarif umgestellt. Sie sind in den Zahlen aber noch nicht enthalten.

Hohe Nachfrage auch in Nürnberg

Auch in Nürnberg ist die Nachfrage hoch: Dort wurden in den ersten zwei Wochen rund 14.000 Deutschlandtickets an Neukunden verkauft, die zuvor noch kein Jahresabo oder Jobticket besaßen. Zusammen mit 56.000 bestehenden Aboverträgen, bei denen eine automatische Umstellung auf das Deutschlandticket vorgenommen wird, und den rund 15.000 Studierenden, deren Semesterticket-Zusatzkarte ab 1. Mai als Deutschlandticket gilt, sind das rund 85.000 Deutschlandtickets. (wa)

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