Denn der Bus vom Typ H2.City Gold wird in den folgenden Tagen auf verschiedenen Linienwegen getestet.

Denn der Bus vom Typ H2.City Gold wird in den folgenden Tagen auf verschiedenen Linienwegen getestet.

Bild: © DVG

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) will ihre Busflotte komplett auf Brennstoffzellen-Technologie umstellen. 100 neue Busse inklusive der dafür erforderlichen Wasserstoff-Tank- und Werkstattinfrastruktur sollen bis 2030 eine zukunftsfähige Mobilität etablieren. Voraussetzung ist die Zustimmung des Rates der Stadt Duisburg in seiner nächsten Sitzung Ende November.

„100 neue Busse mit Wasserstoff-Antrieb: Das ist zukunftsweisend, weil wir damit nicht nur das Klima schützen, sondern auch das Leben für alle in unserer Stadt sauberer und leiser machen. Mit Hilfe der Brennstoffzellentechnologie können wir die Weichen für eine grüne Zukunft in Duisburg stellen“, sagt Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg.

Studie sah Vorteile gegenüber Batteriebussen

Durch die Reduzierung von Lärm und die Vermeidung von lokalen Emissionen soll die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden. Beim Technologiewechsel tragen auch lokale Wertschöpfungsketten bei, die Klimaziele zu erreichen. Dazu gehöre etwa die Nutzung von Strom und Wasserstoff aus der Region und die Einbindung weiterer städtischer Akteure.

Bereits im März hatte der Rat die Anschaffung von zehn Brennstoffzellenbussen beschlossen. Entscheidungsgrundlage habe dabei eine Studie gebildet, in der Vor- und Nachteile von Batterie- und Brennstoffzellenbussen gegenübergestellt wurde. Als Ergebnis habe sich gezeigt, dass die Brennstoffzellentechnologe im Betrieb nicht nur einen Kostenvorteil aufzeigt. Beim Einsatz von grünem Wasserstoff ließen sich auch geringere CO2-Emissionen erzielen als durch den Einsatz von Grünstrom bei Batteriebussen, heißt es in Duisburg. (wa)

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