Durch die Pandemie sind die Einnahmen der Nahverkehrsunternehmen eingebrochen.

Durch die Pandemie sind die Einnahmen der Nahverkehrsunternehmen eingebrochen.

Bild: © Marc/stock.adobe.com

Die Mainzer Mobilität schafft in ihren Bussen und Straßenbahnen die Zahlung mit Bargeld endgültig ab. Die Zahlung ist künftig nur noch mit Karten oder per Handy möglich: Akzeptiert werden beispielsweise Girocard, Kreditkarte oder kontaktlose Technologien wie Apple Pay oder Google Pay.

In den Straßenbahnen sind Münzen und Scheine schon seit Anfang des Jahres Geschichte. Die Automaten, die in den Fahrzeugen installiert wurden, sind bargeldlos. Das habe sich in den letzten Monaten bewährt und sei sehr gut angenommen worden, heißt es in Mainz.

Reibungslose Betriebsabläufe

In den Bussen verkauft weiterhin das Fahrpersonal Tickets, aber nun ebenfalls ohne Münzen und Scheine. Die Umstellung wurde seit Januar im Parallelbetrieb getestet – beide Bezahlmethoden waren möglich. Die Testphase sei nun abgeschlossen; der letzte Schritt zum bargeldlosen Vertrieb startet nun.

Gerade im Hinblick auf das 9-Euro-Ticket sei die Mainzer Mobilität froh über den bargeldlosen Verkauf. Nur mit bargeldlosem Verkauf sei der Verkauf im Fahrzeug ohne betriebliche Probleme möglich. Dies führe zu reibungsloseren Betriebsabläufen und damit zu einem noch zuverlässigeren ÖPNV.

Stationäre Automaten nehmen weiter Bargeld

Weiterhin mit Bargeld kann an stationären Automaten an den Haltestellen, in den Vorverkaufsstellen und im Kundencenter gezahlt werden. Für Menschen ohne Bankkonto bietet die Mainzer Mobilität auch weiterhin eine Prepaid-Bezahlkarte an. (wa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper