40 Prozent mehr Kapazität auf Knopfdruck, mehr Platz für Fahrräder oder Kinderwagen und mehr digitale Fahrgastinformation – so stellt sich die Deutsche Bahn (DB) den Nahverkehr der Zukunft in Metropolregionen vor. Das Unternehmen hat ein begehbares Modell einer S-Bahn der Zukunft präsentiert. Mit dem „IdeenzugCity“ will die DB Lösungen zeigen, mit denen Besteller und Bahnbetreiber im Nahverkehr die Qualität und Kapazität auf der Schiene erhöhen können.
Die Sitzlandschaften lassen sich auf Knopfdruck ein- oder ausfahren. Die verfügbaren Kapazitäten können so an das Fahrgastaufkommen und die Tageszeit angepasst werden. Bei Bedarf gibt es zusätzlichen Raum für Fahrräder und Kinderwagen.

Bessere Information der Fahrgäste
Neuartige Displays und digitale Folien an Fenstern und Türen verbessern die Fahrgastinformation. Eine 180-Grad-Zugzielanzeige in der Frontscheibe passt sich den Blickwinkeln der Fahrgäste am Bahnsteig an. Reisende, die im Zug arbeiten wollen, finden ein integriertes Display als zweiten Screen für einen Laptop und einen Klapptisch vor.
Der „IdeenzugCity“ ist das zweite aus Eigenmitteln finanzierte 1:1-Modell von DB Regio. Den 2018 vorgestellten „IdeenzugRegio“ hat die DB zwischenzeitlich um neugestaltete WC-Räume und ein flexibles Innenraumkonzept für die Fahrradmitnahme erweitert. Erste Umsetzungen aus dem IdeenzugRegio finden sich nach DB-Angaben bei der S-Bahn München und perspektivisch bei der S-Bahn-Stuttgart, der S-Bahn Hamburg und der Südostbayernbahn. (wa)



