Bild: © MAN

Der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat einem Rahmenvertrag zur Lieferung neuer Doppeldeckomnibusse zugestimmt. Beschafft werden sollen moderne Euro-6-Dieselfahrzeuge.

Zunächst soll es einen Testbetrieb mit zwei Bussen geben. Läuft er erfolgreich, werden die BVG die Abnahme von 70 Fahrzeugen zusagen. Bewähren sich auch diese Fahrzeuge im Betrieb, sollen weitere folgen. Nach aktueller Planung werden dann 200 der neuen Doppeldecker auf Berlins Straßen unterwegs sein.

Der Gewinner des Vergabeverfahrens wird nach Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Wartefrist bekanntgegeben. Das vom Aufsichtsrat freigegebene maximale Investitionsvolumen beträgt bis zu 220 Millionen Eurn, teilen die BVG mit.

Industrie soll Nachfrage nach Elektrobussen bedienen

Die BVG kann nach eigenen Angaben mit dem Vertrag flexibel auf Marktentwicklungen bei Elektro-Bussen reagieren.  Bislang gebe es für die Anforderungen Berlins auf dem europäischen Markt keine serienreifen E-Doppeldecker. Je schneller diese serienreif verfügbar sind, desto weniger konventionell betriebene Fahrzeuge will die BVG abrufen. Mit dem Aufsichtsratsbeschluss sei somit auch ein Aufruf an die Industrie verbunden, die Nachfrage nach elektrisch betriebenen Doppeldeckomnibussen zu bedienen. (wa)

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