Die Stuttgarter Zahnradbahn, im Volksmund "Zacke" genannt.

Die Stuttgarter Zahnradbahn, im Volksmund "Zacke" genannt.

Bild: © Crimson/Adobe Stock

Die neuen Triebwagen für die Stuttgarter Zahnradbahn („Zacke“) haben ihre Zulassung erhalten. Somit geht die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) als Betreiber nun den nächsten Schritt an: Die Ausbildung der Fahrer läuft an. Damit rückt auch der reguläre Einsatz mit Fahrgästen näher.

Michael Rosenberger vom Regierungspräsidium Stuttgart übergab den Abnahmebescheid für die Typzulassung an SSB-Vorstandssprecher Thomas Moser. „Wir hoffen, dass wir im September dann auch mit Fahrgästen fahren können“, so Moser.

Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen

„Ich freue mich sehr, dass die SSB mit diesen schönen Fahrzeugen die Zahnradbahn fit macht für die nächsten Jahrzehnte“, sagte Rosenberger. Die „Zacke“ sei ja nicht nur eine Sehenswürdigkeit mit Tradition, sie sei vor allem eine unersetzliche Verbindung im kommunalen Nahverkehr. Da Zahnradbahnen in Deutschland nicht unbedingt alltäglich sind, arbeitete die Behörde bei der Zulassung mit dem Schweizerischen Bundesamt für Verkehr in Bern zusammen.

Die drei neuen Zuggarnituren bestehen jeweils aus einem elektrischen vierachsigen Triebwagen und einem bergseitigen Vorstellwagen für den Fahrradtransport. Die neuen Wagen ersetzen die bisherigen Fahrzeuge von 1982, die ihre wirtschaftliche Lebensdauer erreicht haben. Lieferant der neuen Fahrzeugflotte ist der schweizerische Konzern Stadler Rail als weltweiter Marktführer bei Zahnradbahnen.

Neu sind auch die neuen, nun zwölf Meter langen Fahrradwagen. Sie bieten nunmehr 20 Fahrrädern und einem Lastenfahrrad Platz. Damit verdoppelt sich die Kapazität für die Fahrradmitnahme. Diese ist weiterhin nur bergwärts Richtung Degerloch möglich und nur zwischen Tal- und Endstation, nicht für den Ausstieg unterwegs. (wa)

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