Das Klimaticket ist ein zentrales politisches Projekt der in Österreich mitregierenden Grünen.

Das Klimaticket ist ein zentrales politisches Projekt der in Österreich mitregierenden Grünen.

Bild: © ÖBB

Österreich führt in sechs von neun Bundesländern ein gemeinsames Jahresticket für Busse und Bahnen ein und erhofft damit einen Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel. Das «Klimaticket Now» starte zum 26. Oktober, kündigte Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Mittwoch an. «Es wird ein guter Tag für das Klima.» Zunächst nicht dabei sind die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Entsprechende Verhandlungen liefen weiter, sagte Gewessler.

Das Ticket werde zum Sonderpreis von 949 statt wie ursprünglich vorgesehen von 1095 Euro angeboten, hieß es. In Deutschland mit seinem viel größeren Netz kostet die Bahncard 100 der Deutschen Bahn, die die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sowie vieler Privatverkehrsbetriebe einschließt, 4027 Euro.

Subventionen vom Bund

Mit dem Klimaticket können gegen einen einmaligen Aufpreis bis zu vier Kinder zwischen sechs und 15 Jahren mitgenommen werden. Kinder im Alter zwischen 0 und fünf Jahren reisen kostenlos. Die ÖBB bieten außerdem spezielle Packages für Sitzplatzreservierungen oder Erste-Klasse-Upgrades an.

Das Klimaticket ist ein zentrales politisches Projekt der in Österreich mitregierenden Grünen. Neben der Jahreskarte für ganz Österreich sind auch Varianten nur für ein oder zwei Bundesländer wählbar. Die bundesweite Stufe wird vom Bund subventioniert. 2022 sind dafür 150 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt vorgesehen. (dpa/hp)

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