Bild: © DB/BVG

Pilotprojekte für selbst fahrende Kleinbusse gibt es bereits - etwa im bayerischen Städtchen Bad Birnbach oder auch in Berlin an der Charité. Nun wollen die Deutsche Bahn und die Berliner Verkehrsbetriebe einen Schritt weiter gehen. Während die bisherigen Projekte streng nach Fahrplan mit allenfalls zwei oder drei festen Stationen funktionieren, wollen Bahn und Berliner Verkehrsbetriebe den selbstfahrenden Kleinbus künftig per App bestellbar machen. Als weiterer Schritt ist folgerichtig auch geplant, den Testbetrieb des Kleinbusses später auch auf öffentliche Straßen auszudehnen.

Der Kleinbus des Herstellers Easymile, der sich auch induktiv laden lässt, ist auf dem Euref-Campus in Berlin-Schöneberg unterwegs. Es ist das gleiche Modell, das auch die Gebäude der Charité verbindet. Das Bestellen per App soll in den kommenden Wochen vorbereitet und schrittweise eingeführt werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt sei auch geplant, den Testbetrieb auf öffentliche Straßen auszuweiten. Dazu wollen sich die Projektpartner eng mit den Behörden abstimmen, um eine geeignete Strecke zu finden. Langfristiges Ziel sei es, Mobilität von Tür zu Tür in Kombination mit Bahnen und Bussen zu bieten. In Summe werde der öffentliche Verkehr dadurch attraktiver. (wa)

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