Die Stadtwerke Münster wollen bis 2030 alle rund 100 Busse elektrifizieren, aktuell fährt bereits die Linie 14 (Bild) komplett elektrisch.

Die Stadtwerke Münster wollen bis 2030 alle rund 100 Busse elektrifizieren, aktuell fährt bereits die Linie 14 (Bild) komplett elektrisch.

Bild: © SW Münster

In vielen Städten sorgt derzeit ein akuter Fachkräftemangel für Probleme im Nahverkehr. Die Stadtwerke Münster bilden da keine Ausnahme. Für einen reibungslosen Verkehr könnte der Versorger sofort 20 bis 30 Kolleginnen und Kollegen einstellen, sagte Geschäftsführer Frank Gäfgen zu ZfK.
 

Für Mehrleistung im Nahverkehr sei künftig noch mehr Personal notwendig. Die Gründe für diesen Missstand seien vielfältig. Einer der Gründe sei die zeitweise Schließung der Fahrschulen während der Coronapandemie, zum anderen aber auch die demografische Entwicklung, führte Gäfgen aus.

Gäfken: "Sind an allen Fronten aktiv"

Um die gesetzten Ziele im Nahverkehr umzusetzen sei der Versorger „an allen Fronten aktiv“. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter werden im Fachbetrieb Fachkräfte ausgebildet. Mit der neuen Arbeitgebermarke „Team Münster“ mache der Versorger auch sich mit zahlreichen Marketingaktivitäten aufmerksam. Auch das Gehaltsniveau wurde in der letzten Tarifrunde deutlich angehoben. Wichtig sei auch, „das Image des Berufsbildes zu stärken“, fügt Gäfken hinzu. Die Ziele der Mobilitätswende im Nahverkehr sieht er allerdings nicht gefährdet: „Wir können trotzdem weiter an den Plänen für ein attraktiveres Busnetz in Münster arbeiten. Die Umsetzung ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben“. (am)

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