Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von über 100 neuen Elektro-Bussen zu unterschiedlichen Anteilen.

Das Bundesumweltministerium fördert die Anschaffung von über 100 neuen Elektro-Bussen zu unterschiedlichen Anteilen.

Bild: © KVB/Christoph Seelbach

Bis 2030 wollen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ihre Busflotte elektrifizieren. Die Anschaffung neuer E-Busse, die Modernisierung vorhandener Fahrzeuge und der Aufbau der E-Ladeinfrastruktur werden vom Bund und Land Nordrhein-Westfalen gefördert, teilt das Bundesumweltministerium mit.

Am Betriebshof Nord werden die neuen E-Busse unter speziell angefertigten Carports abgestellt. Dort werden ihre Batterien über Nacht mittels Pantographen geladen. Der Strom kommt aus einem benachbarten Umspannwerk der RheinEnergie. Auf den Carport-Dächern sorgen Photovoltaik-Anlagen für den Ökostrom. Zum Projekt gehört auch die Errichtung einer Übergabestation zwischen der Infrastruktur von RheinEnergie und KVB. Die luftigen Carports haben eine Länge von bis zu 135 Metern. Baubeginn der Carport-Anlage war im Dezember 2019.

100 geförderte E-Busse

In den nächsten Ausbaustufen wird die E-Ladeinfrastruktur im Kölner Stadtgebiet ausgeweitet. Am Betriebshof Ost der KVB in Köln-Porz soll zudem ein reiner Elektrobusbetriebshof errichtet werden. Beide Ausbaustufen werden ebenfalls vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Hinzu kommt die gemeinsam mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderte Anschaffung von über 100 neuen Elektro-Bussen: Bei 51 Bussen werden 80 Prozent der Mehrkosten alleine aus Bundesmitteln gefördert, bei 50 Bussen werden 60 Prozent der Mehrkosten vom Land und 20 Prozent der Mehrkosten vom Bund übernommen. (gun)

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