Der ÖPNV soll eine Milliardenhilfe erhalten.

Der ÖPNV soll eine Milliardenhilfe erhalten.

Bild: © SWA

Ein Projektkonsortium habe nun die Arbeit aufgenommen, teilte der Nordhessische Verkehrsverbund am Freitag in Kassel als einer der Akteure mit. Bis Ende 2021 wird ein Expertenteam der Frage nachgehen, wie die Datengrundlage zur Ermittlung der Fahrgastnachfrage im ÖPNV durch die Verknüpfung verschiedener Datenquellen ermittelt werden kann.

Als Datenquellen kommen etwa Daten der Fahrgastzählgeräte, WLAN- und Bluetooth-Daten, Anfragen an die Fahrplanauskunft sowie Netz- und Wetterdaten in Frage. So soll es ÖPNV-Betreibern in Zukunft ermöglicht werden, ihre Planungen besser an der Nachfrage auszurichten und kostenintensive Befragungen der Fahrgäste zu reduzieren.

Förderung vom Bundesverkehrsministerium

Das Projektkonsortium betonte, dass die Anforderungen des Datenschutzes von Beginn an mitgedacht und bei der Verfahrensentwicklung berücksichtigt würden. Das Projekt wird vom Bundesverkehrsministerium in Berlin mitgefördert. Es gibt 2,5 Mio. Euro über eine Laufzeit von drei Jahren. (dpa/hil)

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