Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende Hamburg (links) und Lorenz Kasch, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, am neuen E-Betriebshof Billbrook.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende Hamburg (links) und Lorenz Kasch, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein, am neuen E-Betriebshof Billbrook.

Bild: © VHH/Wolfgang Köhler

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben ihrem Busbetriebshof in Hamburg-Billbrook umgerüstet. Damit ist der vierte von insgesamt 17 Standorten auf E-Mobilität umgestellt. Die Ladetechnik ist auf einer Fläche von rund 6300 Quadratmetern installiert. Sie wird zukünftig bis zu 41 E-Busse mit Ökostrom laden.

Zum Start sind es zunächst 22 E-Busse, die von Billbrook aus in den Betrieb gehen. 19 weitere folgen bis 2024. Nach Auskunft von Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende in Hamburg, sollen bis 2030 alle Hamburger Busse auf lokal emissionsfreie Antriebe umgestellt sein.

Elektrobusse sind deutlich leiser

„Damit wir dieses ambitionierte Ziel erreichen, ist eine moderne und leistungsfähige Ladeinfrastruktur von großer Bedeutung“, so Tjarks. Auch für die Fahrgäste sei dies eine gute Nachricht, „denn die E-Busse sind deutlich leiser und dadurch komfortabler“.

„Dieser Betriebshof ist ein Paradebeispiel, wie wir den Nahverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein in die Zukunft bringen: nachhaltig und digital“, erklärt VHH-Geschäftsführer Lorenz Kasch. Als drittgrößte kommunale Busbetreiberin Deutschlands sei VHH wir eine zentrale Treiberin der Verkehrswende.

Umstellung hat schon 2014 begonnen

Seit 2020 beschafft das Unternehmen für Hamburg ausschließlich batterieelektrische Fahrzeuge. 2014 hatte die VHH ihren ersten E-Bus in Betrieb genommen. Heute seien mehr als 100 elektrische VHH-Busse auf den Straßen in und um Hamburg unterwegs.

Die E-Busse werden nicht an Ladesäulen geladen, sondern an Ladestecker angeschlossen, die über eine Pergola von oben zum Fahrzeug führen.  Das soll das wirtschaftliche Laden von mehr Fahrzeugen auf einer vergleichsweise kleineren Fläche ermöglichen. Jeder einzelne Bus kann mit einer Maximalleistung von 150 kW geladen werden. Die Versorgung wird durch Transformatoren im neu errichteten Technikgebäude und eine installierte Übergabestation sichergestellt. (wa)

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