In Aschaffenburg sollen ab 2024 Wasserstoffbusse des Herstellers Solaris unterwegs sein.

In Aschaffenburg sollen ab 2024 Wasserstoffbusse des Herstellers Solaris unterwegs sein.

Bild: © Solaris

Die Stadtwerke Aschaffenburg Verkehrs GmbH ordert zwölf Wasserstoffbusse beim Fahrzeughersteller Solaris. Die Stadt in Unterfranken bekommt zehn Busse des Modells Urbino 12 hydrogen und zwei Urbino 18 hydrogen. Für Solaris ist es der erste Auftrag über die 18-Meter-Wasserstoffbusse, die ihre Premiere letzten Herbst gefeiert haben. 2024 sollen die Busse auf den Straßen unterwegs sein.

Die kleineren Busse werden über Module mit einer Leistung von 70 kW verfügen, während die Gelenkbusse mit einer Leistung von jeweils 100 kW ausgestattet werden. Bei hohem Strombedarf wird die Brennstoffzelle, je nach Fahrzeuglänge, von einer oder zwei Batterien mit einer Kapazität von jeweils 30 kWh unterstützt.

Die DB hat beim Hersteller Caetano geordert.Bild: © DB/Caetanobus

Bahn will 2038 den letzten Dieselbus ausmustern

Auch die Deutsche Bahn treibt den Umbau zum klimaneutralen Unternehmen voran. Sie bestellt für ihre Bussparte DB Regio Bus erstmals eine größere Zahl Wasserstoffbusse. Die ersten Fahrzeuge sollen Anfang 2024 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein fahren. Hinter der Bestellung steht das Ziel der DB, 2038 den letzten Dieselbus auszumustern.

Evelyn Palla, Vorständin Regionalverkehr DB AG: „Wasserstoffbusse sind klimafreundlich unterwegs und haben einen weiteren Vorteil: Sie sind schneller vollgetankt als die Batterien eines reinen Elektrobusses geladen sind. Mit ihrer hohen Reichweite können Wasserstoffbusse auf dem Land besonders gut die bisherigen Dieselfahrzeuge ersetzen. Mit der Bestellung von 60 Wasserstoffbussen gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Abschied vom Diesel.“

Lieferant der Busse ist der portugiesische Hersteller Caetanobus. Die Brennstoffzellen stammen von Toyota. Der nun vereinbarte Rahmenvertrag läuft bis zum Jahr 2026 und geht von 60 Bussen aus. Das Auftragsvolumen für diese Fahrzeuge liegt bei fast 40 Millionen Euro. Die neuen Busse vom Typ „H2 CityGold“ sind zwölf Meter lang und haben 34 Sitz- und 47 Stehplätze. (wa)

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