Arbeiten an der Erdgas-Pipeline Nord Stream

Arbeiten an der Erdgas-Pipeline Nord Stream

Bild: © Nord Stream AG

Die geplante Gasleitung von Russland nach Deutschland spalte Europa, heißt es in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) vom Dienstag. Darüber stehen die Namen der Europapolitiker Manfred Weber (CSU), Reinhard Bütikofer (Grüne) und Nadja Hirsch (FDP) sowie der Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen (CDU), Oliver Krischer (Grüne) und Michael Link (FDP).

"Die neue Bundesregierung muss Farbe bekennen", schreiben sie. "Europäische Energiepolitik und Solidarität mit unseren Nachbarn sprechen gegen Nord Stream 2." Der Appell richte sich vor allem an die SPD, die sich für das Milliardenprojekt einsetzt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht dem Vorhaben neutral gegenüber und bezeichnet den Bau als rein unternehmerische Entscheidung.

In Deutschland erste Teilgenehmigungen erteilt

Die Gasleitung soll bis Ende 2019 neben der bestehenden Trasse Nord Stream gelegt werden. Deutsche Behörden hatten in den vergangenen Wochen erste Teilgenehmigungen erteilt. Doch stehen die Genehmigungen in anderen EU-Ländern und Russland noch aus. Zudem versucht die EU-Kommission, mit einer Änderung der Gasrichtlinie Einfluss auf das Projekt zu nehmen und mit Russland über den Betrieb zu verhandeln.

Östliche EU-Länder wie Polen lehnen die Leitung strikt ab. Sie warnen, Russland könnte noch mehr Einfluss auf die Gasversorgung der EU gewinnen. (dpa)

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