Die Energiekrise verursachte auch für Übertragungsnetzbetreiber Zusatzkosten.

Die Energiekrise verursachte auch für Übertragungsnetzbetreiber Zusatzkosten.

Bild: © Transnet BW

Versprochen gehalten. Die Ampel-Koalition hat am Mittwoch einen Gesetzestext verabschiedet, wonach der Bund zur anteiligen Finanzierung der Übertragungsnetzkosten für das kommende Jahr bis zu 5,5 Milliarden Euro zuschießt. Das Geld soll aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, besser bekannt als "Doppelwumms", kommen. Der Bundestag muss dem noch zustimmen.

Anfang Oktober hatten die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber Tennet, Amprion, 50 Hertz und Transnet BW bekanntgegeben, dass die Übertragungsnetzentgelte im Jahr 2024 nur moderat steigen werden – von 3,12 auf 3,19 Cent pro kWh. Hier waren die 5,5 Milliarden Euro Bundeshilfen schon eingerechnet, die die Bundesregierung vorab zugesagt hatte.

Hohe Kosten bei Netzengpassmanagement

Als Grund für die insgesamt weiter hohen Netzentgelte führten die Netzbetreiber das anhaltend hohe Preisniveau auf den Brennstoff- und Strommärkten an. Diese hätten insbesondere Einfluss auf die Kosten für Redispatch, Netzreserve und die Vorhaltung von Regelleistung sowie für die Beschaffung von Verlustenergie. (aba)

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