Annalena Baerbock kritisiert die Pipeline in deutlichen Worten.

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Bild: © Grüne im Bundestag/S. Kaminski

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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat ein Vorziehen des Kohleausstiegs auf 2030 zu einem zentralen Punkt für mögliche Koalitionsgespräche nach der Bundestagswahl erklärt. «Es ist für mich einer der zentralen Faktoren. Wenn wir nicht auf den 1,5-Grad-Pfad von Paris kommen, dann macht es keinen Sinn für Grüne reinzugehen», sagte Baerbock in einer Sendung von RTL/ntv, die am Dienstagabend um 22.35 Uhr ausgestrahlt werden sollte. Der Sender hatte vorab einzelne Zitate der Kanzlerkandidatin verbreitet.

Demnach wurde Baerbock in der von Peter Kloeppel moderierten Wahlsendung «Am Tisch mit Annalena Baerbock: Zuschauer fragen – Die Kanzlerkandidatin antwortet» danach gefragt, ob ein Kohleausstieg bis 2030 für ihre Partei eine Koalitionsbedingung sei. «Das hat absolute Priorität», machte die Grünen-Chefin daraufhin deutlich.

 

Scholz und Laschet wollen an Kohleausstieg bis 2038 festhalten

Die Kanzlerkandidaten von Union und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz, forderte Baerbock auf, einen Weg aufzuzeigen, wie die Klimaziele Deutschlands ohne vorzeitigen Kohleausstieg zu erreichen sind. Beide halten am beschlossenen Plan der Bundesregierung fest, bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. (dpa/hoe)

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