Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Bayern stockt seine Fördermittel für Wasserstoff-Großprojekte und Batterietechnologie um rund 115 Mio. Euro auf. Dies hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. In Summe stünden damit rund 475 Mio. Euro für Großprojekte in den beiden Technologiefeldern bereit. Die Förderungen erfolgten im Rahmen sogenannter "wichtiger Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse".

Investitionen in Wasserstoff- und Batterietechnologie seien der Schlüssel für eine leistungsfähige und zugleich klimafreundliche Wirtschaft, teilte die Staatskanzlei mit. Insgesamt beteilige sich der Freistaat an drei strategischen Themenfeldern (Wasserstoff, Batterietechnologie und Mikroelektronik), hinter denen rund zwei Dutzend innovative Industrieprojekte stünden.

Frist im Februar

Die Aufstockung der Fördergelder ziele darauf ab, die von EU und Bund eröffneten Spielräume für die bayerische Wirtschaft optimal auszunutzen. Im Bereich Batterietechnologie etwa habe der Bund kürzlich eine Erweiterung des bereits bestehenden Programms IPCEI ("European Battery Innovation – EuBatIn") bekannt gegeben, das Projekte im Bereich der Batterie-Wertschöpfungskette fördere.

Auch bayerische Unternehmen können zum 6. Februar 2023 ihr Interesse an der Teilnahme bekunden. Die Bundesländer, aus denen die Projektteilnehmer kommen, beteiligen sich an der Förderung.

300 Mio. für Wasserstoff

Hierfür plane die Staatsregierung vorsorglich 60 Mio. Euro ein. Künftig sollen somit 175 Mio. Euro für Batterietechnologie-Projekte bereitstehen.

Auch für das Wasserstoff-Förderprojekt, das alle Bereiche von der Erzeugung über den Transport bis hin zur Nutzung abdeckt, sollen die bereits eingeplanten Mittel um fast 55 Mio. Euro auf dann rund 300 Mio. Euro aufgestockt werden. Dies sei erforderlich, weil die EU-Kommission den Unternehmen seit kurzem etwas höhere Förderungen zugestehe. (dpa/jk)

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