Selten hat die Höhe der Erneuerbaren-Förderung das politische Berlin so aufgewühlt wie in diesem Jahr. Hauptgrund dafür war, dass die Kosten inmitten neuer Haushaltszwänge viel stärker stiegen als prognostiziert. Am Ende des Jahres wird der Bund nahezu 20 Milliarden Euro zugeschossen haben, um das sogenannte EEG-Konto nicht zu überziehen.
Laut Prognose wird das EEG-Konto mit einem Guthaben von rund 500 Millionen Euro ins neue Jahr starten. Dann dürften neuerlich rund 17 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt fällig werden, damit keine finanzielle Schieflage entsteht.
Doch wer erhält überhaupt Förderzahlungen und wie viel? Und wie hoch sind die Bundeszuschüsse in diesem Jahr wirklich gewesen? Ein Überblick mithilfe mehrerer Grafiken.
Beginnen wir mit einem Blick in die Zukunft, den das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität Köln, kurz EWI, in einer umfassenden Studie gewährt. Das Institut hat im Auftrag der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber eine Mittelfristprognose zur deutschlandweiten Stromerzeugung aus EEG-geförderten Kraftwerken bis 2029 erstellt. Ein Ergebnis: Die Förderausgaben gehen – ohne Berücksichtigung möglicher gesetzlicher Änderungen – weiter nach oben.
Das EWI hat auch einzelne Stromerzeugungsarten ausgewertet:
Hier die Kosten einzelner Stromerzeugungsarten in Prozent:


Und wie sieht es auf dem EEG-Konto gegenwärtig aus? Auch hier eine Reihe von Grafiken:
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