Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Die Projektpartner preschen voran, pochen aber auf gute politische Weichenstellungen beim "grünen Wasserstoff".

Bild: © Peterschreiber.media/AdobeStock

Namhafte hessische Unternehmen haben mehr Tempo beim Aufbau einer Infrastruktur für Wasserstoff gefordert. Es handele sich um eine Schlüsseltechnologie der Energiewende, teilte die branchenübergreifende Initiative, der etwa Heraeus, Opel, Viessmann, Infraserv Höchst und Mainova angehören, am Montag mit.

Die Unternehmen begrüßten die Wasserstoffstrategie der Landesregierung aus dem Oktober 2021, halten aber einen schnelleren Hochlauf für notwendig. Konkret solle ein Transformationsplan für den Zeitraum 2023 bis 2045 aufgestellt werden, verlangten sie.

Pipelines mitplanen

Bereits 2030 werde es eine enorme Nachfrage nach Wasserstoff geben, so dass nun konkrete Vorschläge für Wasserstoff-Ökosysteme erarbeitet und verbindliche Ziele gesetzt werden müssten. Die Firmen gehen davon aus, dass Hessen im besonderen Maße auf Importe angewiesen sein wird. Daher müssten Pipelines als sinnvolle Ergänzung zu Straßen- und Schienennetzen von Beginn an mitgeplant werden.

Wasserstoff kann unter dem Einsatz großer Energiemengen im Elektrolyseverfahren aus Wasser gewonnen werden. Stammt die Energie aus regenerativen Quellen, kann Wasserstoff so als Speichermedium für nachhaltigen Wind- oder Solarstrom dienen. In Brennstoffzellen wird aus Wasserstoff dann wieder Strom gewonnen, mit dem Elektromotoren angetrieben werden können. Neben Lastwagen und Bussen gelten auch Züge, Schiffe und Flugzeuge als mögliche Einsatzgebiete. Auch in Heizungen kann beigemischter Wasserstoff verfeuert werden. (dpa/jk)

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