Bild: © CDU

„Wir müssen auch die Strukturen in der künftigen Bundesregierung anpassen, etwa durch die Schaffung eines zentralen Koordinators für den Bereich Digitalisierung, am besten im Kanzleramt“, schrieb der CDU-Politiker. Ein "nationaler Digitalrat" solle Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Experten an einen Tisch bringen.

Mit Blick auf die aktuell laufenden Koalitionsverhandlungen geht Kauder davon aus, dass man sich „rasch mit der SPD über die notwendigen Maßnahmen verständigen kann“. Insgesamt beklagt er einen massiven Entwicklungsrückstand: „Deutschland ist momentan kein Wirtschaftsstandort, wo der digitale Fortschritt optimal gedeihen kann.“

Selbst Portugal besser

Dabei bezog sich der Fraktionschef auf jüngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes, wonach im vergangenen Jahr nur 42 Prozent aller Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten in Deutschland über ein schnelles Internet verfügten. Dies sei mehr als betrüblich, sagte Kauder. „Selbst Portugal ist hier mit 58 Prozent besser.“

„Wir müssen uns breit aufstellen, um die richtigen Antworten für das Zeitalter der Digitalisierung zu formulieren, aber dann auch entschlossen handeln“, gibt Kauder die Marschrichtung vor. Sein Schlusssatz lautet: „Die Zeit rast.“ (mn)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper